Ästhetische Chirurgie Düsseldorf: Operationen im Gesicht

 

Abstehende Ohren


Wer kennt nicht die Bezeichnungen "Jumbo" oder "Segelflieger"? Kinder und Erwachsene leiden oft unter der eigentlich harmlosen Fehlstellung ihrer Ohren. Eine Korrrektur abstehender Ohren kann Abhilfe schaffen.

Grundsätzlich kann man diese Behandlung, die Korrektur von abstehenden Ohren mit örtlicher Betäubung durchführen. Allerdings wird eine Narkose sowie ein Klinikaufenthalt für eine Nacht - insbesondere bei Kindern - empfohlen. Wird in örtlicher Betäubung operiert, so kommen Sie am Tag der Operation in die Klinik und können am Tag nach der Operation der abstehenden Ohren die Klinik wieder verlassen.Wenn keine Komplikationen auftreten, kann die Korrektur von abstehenden Ohren auch ambulant ausgeführt werden. Sollten Sie jedoch für sich oder Ihr Kind eine Vollnarkose bevorzugen, müssen entsprechende Voruntersuchungen durchgeführt werden. In einem Vorgespräch wird Ihnen der Narkosearzt alle notwendigen Erläuterungen geben.
Bei abstehenden Ohren ist meist die Hauptfältelung der Ohrmuschel (sog. Anthelix) entweder zu schwach ausgebildet oder sie fehlt ganz. Daher muss der Ohrknorpel neu geformt und in dieser neuen Form fixiert werden. Ab und zu handelt es sich um eine kombinierte Fehlbildung. An dieser sind auch andere Teile des Ohres beteiligt. Der Ohrmuschelknorpel wird durch einen weitgehend verdeckten Schnitt auf der Hinterseite des Ohres freigelegt und mit einem feinen Diamantschleifkopf ausgedünnt, bis sich der Knorpel in die gewünschte Form legt. Diese wird mit 3-4 feinen U-Nähten fixiert. Danach wird die Haut mit einer fortlaufenden Naht verschlossen. Ist mit dieser Technik die Ohrform nicht ausreichend korrigiert, so kann die gesamte Ohrmuschel nach hinten geschwenkt werden. Unmittelbar nach der Operation können bläuliche Verfärbungen vorhanden sein. Diese bilden sich innerhalb weniger Tage wieder zurück. Sie sollten in den ersten drei Wochen beim Schlafen und Liegen einen Mützenverband oder ein weiches Stirnband tragen. Dies verhindert eine Abknickung der Ohrmuschel. Die Pflaster und der Hautfaden am Ohr werden nach ca. 10 Tagen bei der Nachuntersuchung entfernt.

 

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